Dozenten der Akademie

STAATLICH ANERKANNTE UND GEFÖRDERTE SCHULE FÜR SCHAUSPIEL UND REGIE

Dozent für Körpersprache, Clown & Maskenspiel

Walter Anichhofer

 

absolvierte seine Theaterausbildung an der Internationalen Theaterschule von Jacques Lecoq in Paris.

Der Mitbegründer des Theater YBY in Salzburg wirkte von 1989 bis 2011 bei über 30 Theaterproduktionen, Gastspielen sowie Tourneen in Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Italien und den USA mit. Zudem besetzte er immer wieder Nebenrollen in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen von Wolfram Paulus, Reinhard Schwabenitzky, Lukas Stepanik, Gabriele Neudecker, Marvin J. Chomsky, Tom Tykwer und Nikolaus Leytner (u.a.).

Darüber hinaus ist Anichhofer auch Drehbuchautor. Er besuchte Drehbuchseminare bei Gustav Ernst und Michael Cencig, Julian Friedmann, Robert McKee, Jurgen Wolff, Frank Daniel, David Howard oder Tom Schlesinger (u.a.). 1998 erhielt er den Drehbuchpreis der Stadt Salzburg 1998 für „42,2“, 1999 für „Willibald der Vampyr“ und 2004 für „Ciao, Alberto!“.

Regie führte er zudem für das Salzburger Figurentheater, für Taka-Tuka, für das Theater für Kinder, die Theaterwerkgruppe der HTL Salzburg und die Clowndoctors Salzburg.

Von 2010 bis 2014 absovierte er eine Ausbildung in der Trager-Methode (eine Wahrnehmungs- und Bewegungsschulung benannt nach dem amerikanischen Arzt Dr.Milton Trager)

Seit 2003 ist Anichhofer nun Dozent an der Athanor Akademie für Theater und Film in Passau (ehemals Burghausen) unter der künstlerischen Leitung von Prof. David Esrig. Er unterrichtet Körpersprache, Clown und Maskenspiel.

„Jacques Lecoq hat uns an die universellen Gesetze des Theaters erinnert. Entweder befolgen wir diese Gesetze des Theaters und machen vielleicht Theater, oder wir ignorieren diese Gesetze und machen im besten Fall Literatur im Kostüm.“

Dozentin für Kunstgeschichte

Alina Bock

 

An der Universität Passau und der Ludwig-Maximilians-Universität München studierte Alina Bock Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie. Nach einem Volontariat im Auktionshaus Karl & Faber München war sie mehrere Jahre als Koordinatorin internationaler Studienprogramme der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Seit April 2016 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte/Bildwissenschaften der Universität Passau bei Prof. Dr. Trempler. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Kunst des 19. Jahrhunderts, der Moderne und Gegenwart sowie Fotografie. Ihr Promotionsprojekt behandelt die Rolle des Humors im Werk des Düsseldorfer Malerschülers Adolph Schroedter (1805-1875). An der Athanor Theaterakademie betreut Alina Bock das Fach Kunstgeschichte seit März 2018.

Dozent für Biomechanik & Schauspiel

Philip Brehse

ist Schauspieler, Regisseur, Musiker, Dozent, Performance Künstler und Mitbegründer der Open Space Performunion Berlin. Ein US Amerikaner, welcher seit dem Mauerfall in Berlin lebt und sich selbst die Freiheit nimmt, Entwicklung und Innovation in verschiedensten Kunstformen zu erforschen. Seit 1991 lebt und arbeitet Philip in Deutschland.

Wichtige Stationen:

  • Schauspiel mit Jan Geerd Buss, Nagashi Taiso/Butoh, Imre Thorman
  • Biomechanik Meisterklasse bei Gennadij Bogdanov, Mime Centrum Berlin
  • Bühnenbewegung mit Yves Marc, Paris
  • Biomechanik, Meyerhold: Carlo Altomare, Living Theater, N.Y.C.
  • Politisches Strassentheater Mary Krapf, Living Theater, N.Y.C.
  • Musik: Oboe, Komposition, Ithaca College
  • Schauspiel und Improvisation: State University of New York. Brockport, N.Y.
  • Bachelor of fine Arts Programm für Schauspiel und Regie am Ithaca College
  • Mitbegründer von Open Space Performunion in Berlin

Dozent für Schauspiel und Biomechanik an:

  • Neue Schauspielschule Nürnberg
  • Athanor Akademie für darstellende Kunst in Passau/Burghausen
  • Academie Theatrale De L´Union in Limoges
  • Centro Studio Attori in Mailand

Edith Puttingsrud Petersen

Dozentin für Tanz

Born in Copenhagen in 1990, Edith Buttingsrud Pedersen began studying ballet and modern in 1993 with the Ballet Academy Copenhagen. After a childhood of classical training, Edith spent 2006 exploring styles such as hip hop, jazz, house, and locking at Stepz Dance Education. Inspired by the work of Pina Bausch, DV8 and Allain Platell Edith moved to Munich to study contemporary for 4 years with Iwansson International School of Contemporary Dance.

Having completed her education in 2011, Edith has been working as a dancer and choreographer in Europe and Africa with but not limited to Dali Touiti (DE), Jiří Kylián/Karine Guizzo(FR/NE), Sebastian Prantll/TanzAtelier Wien (AU), Stephan Dreher (DE), Ilona Roth/Transitheart Productions (AU), Rasmus Soerinus/CampNorr/Varq de Alvo Co. (DK), Joao Cidade/REVOLVEr Dancetheater (DE), Corinna Speith (DE), Rolf Heim (DK), Morten Rosen (AU/DK), Per Linderoth (DK) , FIGURA Ensemble (DK), Doris Schäffer/Regenbogen Tanztheater (DE), Frank Balve (DE), Martin Eder (DE)  and RP KAHL (DE).

In 2014 Edith discovered a passion for teaching when she choreographed for the new opera “All the world, Goodnight” / “Alverden Godnat” at the Copenhagen Opera House.
Since then she is regularly giving workshops for actors, singers ext. on body awareness, approaching a character through movement, and releasing reliance on the brain.

Edith is co-founder of the dance film collective ZIZ.Cie with filmmaker Valquire Velkoviq.
As well as co-founder and member of collaborative dance collective ONE:THIRD

Edith is currently based in Berlin.

www.edithbp.com

Gastdozent für szenischen Unterricht

Daniel Christensen

1978 in Wasserburg am Inn geboren, erhielt seine Schauspielausbildung an der Athanor Akademie für darstellende Kunst in Burghausen. Anschließend war er am Landestheater Salzburg, am Theater in der Josefstadt Wien, am Schauspiel Frankfurt und dem Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert. Er arbeitete u.a. mit Christoph Schlingensief, Dimiter Gottscheff, Andreas Kriegenburg und Peter Greenaway zusammen. Gastengagements führten ihn an das Thalia Theater Hamburg, das Deutsche Theater Berlin, das Theater Basel, Schauspiel Essen und das Staatstheater Hannover. 2012 erhielt er den Deutschen Schauspielerpreis auf der Berlinale und wurde für den Grimmepreis nominiert.

Dozent für Theatergeschichte & Dramaturgie

Prof. Dr. Andreas Englhart

ist an der Akademie für die Theatergeschichte, Dramaturgie, Theaterästhetik sowie -theorie zuständig. Des Weiteren lehrt er dramaturgische Strukturen in den anderen Medien (Film, TV-Serie, Tanz, Musiktheater etc.).

Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie sowie Physik und der Promotion mit einer Arbeit zum Werk von Botho Strauß war er wissenschaftlicher Angestellter/(Senior)Lecturer des Instituts für Theaterwissenschaft München und Mitglied einer interdisziplinären Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die Inszenierungen von Fremdheit, Alterität und Vorurteile gegenüber dem Anderen untersuchte (2000-2006). 2008 Habilitation mit einer Arbeit zum Theater des Anderen. Seit 2000 lehrt er im Dramaturgiestudiengang der Bayerischen Theaterakademie, seit 2013 an der Fachakademie für Darstellende Kunst Athanor; 2007 bis 2010 vertrat er die Stelle der Lehrprofessur für Theaterwissenschaft an der LMU, 2010 und 2011 war er dort Professor für Theaterwissenschaft. 2010 bis 2012 war er Forschungsleiter der interdisziplinären Forschungsgruppe „Bühne als Brücke. Theater und Drama im polnisch-deutschen Kulturtransfer nach 1989“, 2015 Professor (Profesor goscinny) an der Universität Łódź, 2016 war er Gastforscher an der Chuo Universität Tokyo. Derzeit ist er apl. Professor am Department Kunstwissenschaften der LMU München, als Gastdozent lehrte er u.a. an den Universitäten Bamberg, Krakau, Łódź und Bern.

Andreas Englhart hat zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis des Theaters und der anderen Medien vorgelegt, hervorzuheben wäre die im Verlag C.H. Beck veröffentlichte Einführung „Das Theater der Gegenwart“. Daneben erschienen als Buch u. a. eine „Einführung in die moderne Theaterwissenschaft“ (m. J. v. Brincken, WBG Darmstadt), eine „Einführung in das Werk Friedrich Schillers“ (WBG Darmstadt), „Junge Stücke. Junge Autorinnen und Autoren im Gegenwartstheater“ (m. A. Pelka, transcript Bielefeld), eine Untersuchung zum Gesamtwerk von Botho Strauß (De Gruyter Berlin) sowie über 50 Fachartikel in internationalen wissenschaftlichen Publikationen. Unlängst publiziert wurden „Das Theater des Anderen. Theorie und Mediengeschichte einer existentiellen Gestalt von 1800 bis heute“ (transcript Bielefeld) und „Grundthemen der Literaturwissenschaft, Band 10: Drama“ (m. F. Schößler, De Gruyter Berlin, 615 S.), ein grundlegendes Werk zu allen Aspekten, Strukturen sowie (historischen) Formen des Dramas mit Einzelbeiträgen renommierter Wissenschaftler und Praktiker. Gegenwärtig arbeitet er an einer Monografie zum Thema „Die Erfindung des Regietheaters“.

Dozentin für Regie & Sensibilisierung, stellv. Schulleiterin

Elma Esrig

ist bereits seit 1996 Dozentin an der Athanor Fachakademie für darstellende Kunst. Die gebürtige Rumänin studierte Philosophie in München, wo sie 1993 ihren Magister Artium (summa cum laude) im Hauptfach Anthropologie und den Nebenfächern Methodologie der Wissenschaften und Kommunikationskunde erhielt. Seit 2012 bietet die Pferdeliebhaberin auf ihrem eigenen Hof professionelles Pferdetraining an.

Frau Esrig ist heute Fachbereichsleiterin der Abteilung Regie und gibt u.a. Schauspiel- und Regieunterricht sowie pferdegestützes Training (Sensibilisierung).

Zur Website: Kentaur Pferdetraining

Dozent für Film

Adrian Goiginger

wurde 1991 in Salzburg geboren. Nach der Matura gründete er 2012 gemeinsam mit zwei Kollegen die Filmproduktionsfirma 2010 Entertainment OG, bei der er als Regisseur und Drehbuchautor für Kurzfilme, Werbespots, Imagefilme und Musikvideos verantwortlich zeichnet.

Ab 2013 studierte er szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seine Kurzfilme KLANG DER STILLE und MILLIARDENMARSCH liefen auf zahlreichen Festivals weltweit und wurden mehrfach prämiert.

Sein Kinodebüt DIE BESTE ALLER WELTEN feierte seine Uraufführung auf der Berlinale 2017 und wurde dort mit dem Kompass-Perspektive-Preis ausgezeichnet. Der Film hat bis jetzt weltweit über 80 Preise gewonnen (darunter den Österreichischen Filmpreis in 5 Kategorien), sowie über 100.000 Kinobesucher in Österreich.
Derzeit arbeitet Adrian an seinem zweiten Kinofilm.

Dozent für Improvisation und Spiele

Sebastian Goller

Herr Goller hat an der Schauspieler-Akademie “Athanor” in Burghausen erfolgreich sein Studium abgeschlossen und ist seither in zahlreichen Theater-Produktionen (z.B. Theater an der Rott, Eggenfelden) als Schauspieler und als Regisseur (z.B. “Tannöd”, Theater an der Rott) beschäftigt. Auch im Fernsehen ist er immer wieder zu sehen.

Gastdozent für szenischen Unterricht

Günther Harder

Geboren 1977 in Bremen. Studium der Anglistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg im Breisgau. 1999 bis 2003 Schauspielausbildung an der Athanor Akademie für Darstellende Kunst in Burghausen/Oberbayern. Arbeiten in der freien Theaterszene und zahlreiche Konzerte in Deutschland und Österreich als Sänger einer Rockband. 2005 bis 2010 Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund; Zusammenarbeit mit Hermann Schmidt-Rahmer, Thirza Bruncken, Michael Gruner, Philipp Preuss, Peter Löscher, Uwe Hergenröder und Sybille Fabian. Live-Auftritte als Sänger mit dem Bandprojekt »e.a.r« (www.ear-theband.com). Von 2010 bis 2013 Ensemblemitglied am Centraltheater Leipzig. Arbeiten mit Jürgen Kruse, Robert Borgmann, Christiane Pohle, Sascha Hawemann, Alexander Eisenach und Martin Laberenz. Seit der Spielzeit 2014/2015 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover.

Gastdozent für szenischen Unterricht

Manuel Harder

Geboren: 1971 Valparaíso (Chile)

  • Ausbildung: 2005-2009 Athanor-Akademie Burghausen (Diplom)
  • Auszeichnungen: 2007 Publikumspreis Dortmund, 2004 Erster Preis NRW-Theatertreffen für Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
  • Film u.a.:
  • 2015 Tatort – Die Geschichte vom bösen Friedrich (Reihe), ARD/hr, Regie: Hermine Huntgeburth
  • 2014 Wann endlich küsst Du mich? (Spielfilm), SWR/Arte, Regie: Julia Ziesche
  • 2012 Tatort – Todesschütze (Reihe), ARD, Regie: Johannes Greiser
  • 2011 Ein Fall von Liebe (Reihe), ARD/MDR, Regie: Jorgo Papavassiliou
  • 2010 Wilsberg(Reihe), ZDF, Regie: Hans-Günther Bücking
  • 2008 Vater aus Liebe (Spielfilm), ARD, Regie: Imogen Kimmel
  • 2008 Die Treuetesterin (Spielfilm), Sat.1., Regie: Markus Bräutigam
  • 2007 Code 21 – Trieb (Episodenfilm), WDR, Regie: Manuel Schmitt
  • 2005 Zeit der Wünsche (Spielfilm), WDR/BR, Regie: Rolf Schübel
  • Theater u.a.:
  • 2015 Schauspiel Stuttgart – Die Möwe (Tschechow), Rolle: Trigorin, Regie: Martin Laberenz
  • Im Stein (nach Meyer), Rolle: Der Bulle, Regie: Sebastian Hartmann
  • 2015-2013
  • Schauspiel Frankfurt: Dämonen (nach Dostojewski), Regie: Sebastian Hartmann
  • Seid nett zu Mr. Sloane, (Orton), Rolle: Sloane, Regie: Jürgen Kruse
  • Draußen vor der Tür (Borchert), Rolle: Beckmann, Regie: Jürgen Kruse
  • Ajax (Sophokles), Rolle: Ajax, Regie: Thibaut Delpeut
  • Dogville (nach von Trier), Rolle: Chuck, Regie: Karin Henkel
  • Gefährliche Liebschaften (nach de Laclos), Rolle: Valmont, Regie: Amélie Niermeier
  • 2013-2008
  • Centraltheater Leipzig: Krieg und Frieden (Tolstoi), Rolle: Fürst Andrej u.a., Regie: Sebastian

Dozent für szenischen Unterricht

Florian von Hoermann

  • 05.02.1975 geboren in München
  • 1995 – 1999
    Athanor Akademie Burghausen, bei Prof. David Esrig: staatl. Abschluß für Theater – und Filmregie
  • 2000: Workshop mit Sigmund Molik „Body and Voice“, Grotowski Laboratorium in Opole, Polen
  • 2000 – 2003
    eigene Kurzfilme, Drehbücher
    Kameraassistent / Regieassistent bei versch. Film und TV Produktionen in München und Berlin
    Filmhelfer beim Bayerischen Rundfunk
    eigene Videoproduktionen, Regie, Produktion, Schnitt (u.a. Salzburger Landestheater, Oper Lyon)
  • 2003 – 2006
    Regieassistent am Schauspiel Frankfurt (u.a. bei Armin Petras, Alvis Hermanis, Peter Kastenmüller, Karin Neuhäuser)
  • seit 2006
    freier Regisseur, Inszenierungen u.a. am schauspielfrankfurt, Staatstheater Dresden, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Schauspiel Essen, Schauspiel Stuttgart, freie Arbeiten in München
  • 2010: Gründung des „Instituts für GlücksFindung“, loses Künstlerkollektiv
  • 2013: “Journey“ / Imagefilm, Porduktion, Regie, Schnitt
  • seit 2015: Drehbuchautor für Pantaleon

Dozent für Projektmanagement & Multimedia

Hunor Horváth

Der gebürtige Rumäne Hunor Horváth absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zum Regisseur an der Athanor Akademie in Burghausen. Nach seinem Diplom im Jahr 2011, zog es ihn nach Bern, wo er an der Hochschule der Künste einen Aufbaustudiengang (Scenic Arts Practice – Vertiefung Regie und mediale Künste) belegte. Parallel dazu begann er an der Universität Basel ein Masterstudium im Fach Kulturmanagement, welches er in Kürze erfolgreich abschließen wird. Hovath besuchte zahlreiche Fortbildungen im Bereich Theater, Film und Projektmanagement. Als Regisseur bzw. Lichtdesigner wirkte er u.a. bei folgeneden Projekten mit.


Inszenierungen – Theater u.a.

  • 2010 „Seiltanz“ – Abschlussinszenierung, ein Experiment zum Thema Tod
  • 2011 „Was ihr Wollt“ – Koproduktion mit der Need Company – Belgium
  • 2011 Regieassistent und Visueller Konzept der Inszenierung von Vivane de Muynck
  • 2012 “Ora Pro Nobis” – Inszenierung und Forschungsprojekt zur Interpassivität
  • 2013 „Is there a Happening happening?“ – Side Specific Perfomrance, Rumänien
  • 2014 „Kamaloka“ – Theaterperformance zu Thema Tod. Schweiz & Rumänien
  • 2015 „Keep Calm and Wait for Godot“ – Performance, Rumänien, Schweiz und DE.

Filme und Visual Arts u.a.

  • 2008  „SuDoKu“ – Dokumentarische Übung – MiniDv
  • 2009 „Autodestruktion“ – Kurzfilm, Regie, Idee, Schnitt und Ton – Hdv
  • 2009  „Authentizität“ – Trailer, Realisierung und Idee – Hdv
  • 2010 „das Athanor Experiment“ – Dokumentarfilm, Realisierung – Hdv
  • 2010  Filmische und Multimediale Arbeiten in der Inszenierung „Müder Vater“ – HD
  • 2011  „ARTiFictional“ – filmischer Essay über das Leben und seinem Tod – HD Video
  • 2012  “Singing in the Sun” – Kurzfilm in HD -Schnitt und Konzept
  • 2013  “Is there a Happening Happening?” – Dokumentarfilm – Realisierung in HD Video


Dozent für Musikgeschichte & Gesang

Peter Hösl

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

Jawoll. Die Ausbildung war wohl Arbeit. Aber auch sehr schön. Zuerst an der Berufsfachschule für Musik in Altötting. Mit Orgel und Blockflöte. Dann: Universität Mozarteum Salzburg. Am dortigen Orff-Institut Studium in Musik- und Bewegungserziehung. Mit Schwerpunkt Schlagwerk. Denn keine Musik ohne zugehörige Bewegung – und Bewegung ohne Musik (wenn auch vielleicht nur innerlich gehört und gespürt) – wo gibt’s denn sowas. Warum Schlagwerk? Nun – das griechische “rhythmos” wird ins deutsche mit “Bewegung” übersetzt…

Und Lehrersein liegt mir irgendwie….Fanden die in Salzburg auch – hab’ mit Auszeichnung abgeschlossen.

Das Lehrersein auf eine etwas andere Art und Weise konnte ich auch auf zwei anderen Gebieten ausleben.

Als Chorleiter des Projektchores ehemaliger Altöttinger Berufsfachschüler war es mir möglich mein Faible für “Alte Musik” klanglich umzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Ersten Barockorchester Heiligenberg mit seinem Leiter Walter Waidosch konnten wir u.a. Purcells „Dido & Aeneas“ und Buxtehudes „Membra Jesu Nostri“ zur Aufführung bringen.

Und in meiner Heimatstadt Landshut bringe ich seit vielen Jahren die “Zinkenisten und Posaunisten” eine Musikgruppe der “Landshuter Hochzeit 1475” auf Vordermann. Das macht viel Arbeit – aber groooßen Spaß….

Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut es zu zeigen. (Charlie Rivel)

Neben der Musik hat mich der Clown schon immer fasziniert. Und ich wollte den Mut haben, es zu zeigen. Aber erst wollte ich mir einiges zeigen lassen. Drum besuchte ich Kurse und Workshops in Pantomime, Clownerie, Körpersprache und Improvisation bei Stefan Cassani. Das führte dann zum Kindertheaterstück „Flic-Flac Tic-Tac“ im Clown Duo mit Stefan Cassani mit Tour durch Schulen und Theater in ganz Bayern.

Außerdem begann ich eine Ausbildung zum Clowndoctor bei Walter Anichhofer in Salzburg; darin auch ein Kurs in Clownerie mit Pierre Byland, einem berühmten Clown aus der Schweiz. Dies wiederum brachte mich einige Jahre zur Arbeit als Clowndoctor am Landeskrankenhaus in Salzburg.

Seit 2002 habe ich nun hier an der Athanor-Akademie die Möglichkeit in meiner Arbeit Musik mit Darstellung zu verbinden (hier ist es wieder; die Musik und die Bewegung). Dies tue ich hauptsächlich in der Korrepetition der “singing actors” bzw. der musikalischen Gestaltung der jeweiligen Songs. Hierbei kann ich auf einen reichen Erfahrungsschatz als Keyboarder, Arrangeur und Bandleader aus meiner 13jährigen Tanzbandzeit zurückgreifen. Außerdem ist das ganz einfach. “Alles, was man tun muß, ist, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu treffen” (Johann Sebastian Bach)  . Zudem fällt noch die Musikgeschichte in mein Unterrichtsressort. Die Arbeit an den Songs, Liedern und Chansons mündete in zahlreiche Chansonabende und 2003 ins Musical “Little Shop of Horrors”.

Im Unterricht versuche ich mich immer an Galileo Galilei zu halten, der gesagt hat: “Man kann einem Menschen nichts lehren; man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden”.

Doch das Wichtigste zum Schluss: “Ohne Musik wär’ alles nichts.” (Wolfgang Amadé Mozart)

Gastdozent für szenischen Unterricht

Josef Maria Krasanovsky

Josef Maria Krasanovsky wurde 1976 in Salzburg geboren und lebt heute als freischaffender Autor und Theatermacher in Wien.
Er studierte Film- und Theaterregie an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm und an der Athanor Akademie Burghausen.  Sein besonderes Interesse in der Theaterarbeit galt immer der Entwicklung eigener Texte und Stücke. Sein besonderes Nahverhältnis zum Theater des Absurden spiegelt sich in seinen Stücken und Inszenierungen wieder.

Seine Arbeiten als Autor wurden an folgenden Bühnen gespielt: Theatertage Heidelberg, Theater Drachengasse Wien, Westbahntheater Innsbruck, TAG Theater an der Gumpendorferstraße …
Als Regisseur inszeniert er seit 2008 Schauspiel und Oper als Gastregisseur an verschiedenen Bühnen und Festivals, unter anderem am Next Liberty Graz, am Landestheater Linz, beim Theaterfestival Chisinau (Moldawien), bei Garage-X in Wien und den Herbsttagen Blindenmarkt.
Sein Stück „Viele gute Dinge kommen aus Reykjavik!“ wurde zu den Theatertagen Heidelberg eingeladen und brachte ihm eine Nominierung für den Publikums- und Jurypreis ein.  2007 gründete er in Wien das Theater-Kollektiv Compagnie Luna das heute zu einem der publikumsstärksten Ensembles der Wiener Szene zählt. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur ist er ebenso als Bühnenautor tätig und wird im Kaiser-Verlag Wien verlegt.

„Ich komme mit der Realität, wie sie sich mir darstellt, nicht zurecht. Ich kann sie nicht akzeptieren. Deshalb bin ich auf der Suche nach ihren Tricks.“ (René Pollesch)

Zur Website: Kaiserverlag

Gastdozentin für szenischen Unterricht

Judith Kuhnert

Geboren 1981 in Starnberg, aufgewachsen in Ingolstadt, Remscheid, Blaubeuren und Ulm. Während der Schulzeit erste Erfahrungen als Schauspielerin am Kindertheater Spielschachtel Ulm, bei unterrichtsbegleitenden Praktika an der AdK Ulm im Fachbereich Theaterpädagogik, sowie durch Hospitanzen an Theatern in Bonn und Bremen.

Nach dem Schulabschluss im Jahr 2000 einjähriger Aufenthalt in Kanada, Ausbildung zum Adventure Tour Guide für Wander- und Kanu Reisen in den Rocky Mountain National Parks. Im darauffolgenden Winter die Entwicklung eines Stücks mit einer Gruppe Schauspielern, neuen Kontakten, geknüpft auf dem Edmonton Fringe Theatre Festival, mit anschließender Tour durch Indianer Reservate. Es folgten Regieassistenzen an verschiedenen Theatern in Edmonton.
Zurück in Europa weitere Regie-Hospitanzen und Assistenzen, unter anderen an der Staatsoper Brüssel oder bei Tanztheater Produktionen der Dock11Studios Berlin. Abenteuerreiseleitungen wurden seltener.

2005 Beginn des Studiums der Regie für Bühne und Film an der Athanor Akademie für darstellende Kunst in Burghausen bei Prof. Dr. David Esrig. In diesem Rahmen erhielt ich die Grundausbildung im Schauspiel, wichtiger war die Realisierung erster eigener Inszenierungen (u.a. „Wandernutten“ von Theresia Walser, „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal). Umsetzung von Theater Projekten mit Bürgern der Stadt, szenische Burgführungen oder Lesungen in der Folterkammer. Ich lernte dabei, große Teams zu organisieren, die Strukturen einer Stadt für meine Zwecke zu nutzen und Gelder aus der Wirtschaft zu akquirieren. Im Filmzweig entstanden ein Dokumentarfilm „Meer Tee“ und eine Serie von Experimenten, Bühnenspielästhetik, dokumentarische Kamera und Spielfilmvorgaben in einer schlüssigen Handlung zu verbinden. Abschluss 2009 mit der Inszenierung von Michele Lowes schwarzer Komödie „Kaltgestellt“.

Von 2010 bis 2013 Regieassistentin und Regisseurin am Staatstheater Darmstadt, wo neben der Mitgestaltung des monatlichen, spartenübergreifenden Formats „Läd Naid Surpries“ sechs eigene Inszenierungen entstanden. (u.a. „In der Toskana“ von Sergi Belbel, „Bier für Frauen“ von Felicia Zeller).

Der Einstand als freischaffende Regisseurin im Winter 2013 mit der Premiere von „Frau Müller muss weg“ am Staatstheater Darmstadt.
Zusammenschluss mit Kolleginnen zur Gruppe „Hoffland“, als erste Arbeit die Entwicklung des Stücks „Innenwelten, oder der Pudel in dir“, eine Forschungsreise anhand originaler Tagebucheinträge über den Entwicklungsstand der Emanzipation. Eingeladen zum Kaltstart Theaterfestival in Hamburg.

In der Spielzeit 14/15 Inszenierungen an den westfälsichen Kammerspielen Paderborn, am Landestheater Coburg und im Rahmen des Spieltriebe-Festivals am Theater Osnabrück.

Gastdozentin für Pantomime

Yves Marc

Yves Marc ist ein international gefragter Schauspieler, Regisseur, Autor und Dozent. Gemeinsam mit Claire Heggen leitet er seit vielen Jahren das Théâtre du Mouvement in Paris. Sein Spezialgebiet ist die Bewegung und die Pantomime auf der Bühne. Der Mitbegründer der European Mime Federation sowie der Groupe de liaison des arts du mime et du geste arbeitete unter anderem mit Moshe Feldenkrais und Etienne Decroux zusammen.

Zu seinen zahlreichen Produktionen zählen unter anderem:

Blancs… sous le masque (2004, co-auteur Claire Heggen), Equilibreinstable 3 (2006, co-auteur Abbi Patrix), Transit (2007), Sept pour un secret (2008), Gravité (2011) und Ce corps qui parle (2012).

Als Schauspieler agierte er unter anderem in Rétrospective (1996), Latitudes croisées (2002), Blancs … sous le masque (2004), Je pense donc ça se voit (2008), Ce corps qui parle(2012).

Zur Website: Théâtre de Mouvement

Dozentin für Gesang

Helena Osthoff

Nach einer zweijährigen Gesangsausbildung an der Berufsfachschule für Jazz-Rock-Pop in München studierte die gebürtige Würzburgerin Kulturwirtschaft in Passau und Straßburg. 2015 absolvierte sie ihren Master of Arts an der Uni Passau mit den Studienschwerpunkten Betriebswirtschaft, Kunstgeschichte und französische Kulturwissenschaft. Frau Osthoff war von 2014 – 2017 Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Musikpädagogik an der Uni Passau und Leiterin des Unichors “HardCHOR”. An der Athanor Akademie ist Frau Osthoff seit 2015 als Office Mangerin und  Dozentin für Gesang beschäftigt.

http://www.helena-osthoff.de

Dozent für Film

Rade Radovic

wurde 1964 in Belgrad geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Maschinenbau und begann nach dem Diplom 1987 ein Schauspielstudium am Konservatorium für darstellende Künste in Sarajevo. Er spielte und inszenierte bis 1992 an verschiedenen Theatern in ehemaligen Jugoslawien. Mit dem Ausbruch des Balkankrieges 1992 floh er nach Deutschland und musste neu beginnen.

Berufliche Laufbahn:

Theater: Regie / Darsteller / Autor

Regisseur , Schauspieler und Autor an verschiedenen Staatstheatern im ehemaligen Jugoslawien, Theaterhaus Stuttgart, DIRVIVA Theater, Theater der Altstadt in Stuttgart u.a

Film und TV : Regie / Produktion / Schauspiel

Diverse Werbeclips; diverse Filmprojekte, u.a. “Videoslaves”, Spielfilm ; “Beyond Mercy”, Spielfilm ; Balade of Sam Packinpach, Doku ; diverse TV Live-Sendungen ; diverse Engagements als Schauspieler

Pädagogische Arbeit:

Diverse Camera Acting-Seminare europaweit; Lehrbeauftragter an der Hochschule der Medien in Stuttgart-Vaihingen; Dozent an der Akademie der Medien Stuttgart

Auszeichnungen:

  • Bester Film für “Mein unbekannter Ehemann, Max Ophüls Festival in Saarbrücken
  • Publikumspreis für “Execoutor 14“, Theaterfestival in Bern (Schweiz)
  • Bester Film für “Müde Weggefährten“, Max–Ophüls Festival in Saarbrücken
  • Nominierung Bester Hauptdarsteller für “Heimkehr“, Max–Ophüls Festival in Saarbrücken
  • Nominierung Bester Hauptdarsteller für “Heimkehr“, Internationales Filmfestival Shanghai
  • Best Feature Drama für “Beyond Mercy“, New York Independent Film & Video

Gastdozent für Schauspiel

Bernhard Schnepf

Geboren 1983 im Chiemgau begann er eine Ausbildung zum Erzieher und schloss diese 2008 ab. Parallel hierzu beschäftigte er sich aus eigenem Interesse mit Bühnen- und Showkämpfen. Im Zuge dessen besuchte er diverse Seminare in Böhmen.

Er tourte mit seiner Showkampfgruppe durch Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz

Von 2009 – 2013 konnte er an der Athanor Akademie in Burghausen seine Bühnenreife erlangen.
Innerhalb dieser Zeit spielte er u.a. in der Abschlussinszenierung von Marika Rockstroh in „Prozess“.
Nach dem Studium an der Athanor führte ihn sein erstes Engagement zu den Westfälischen Kammerspielen, wo er im Weihnachtsmärchen (Regie: Jürgen Bosse), im „Weißen Rössl“ und in „Othello“ zu sehen war.
Nach Projekten in der freien Szene im Chiemgau kam er 2014 in Aachen am DAS DA Theater für zwei Jahre als festes Ensemblemitglied unter. In dieser Zeit spielte er unter anderem Beckmann in „Draußen vor der Tür“ und Paul Sheldon in „Missery“.

Es folgten weitere Gastengagements in Paderborn (Regie: Danielle Strahm).
2018 war er dann zum ersten mal als Schauspieler beim Kulturmobil Niederbayern und tourte damit im Sommer 2018 durch Bayern.

Seit 2017 arbeitet er immer wieder als Gastdozent und Schauspieler an der Athanor Akademie in Passau.

Dozent für Kamera & Film

Benjamin Strobel

Niederbayerische Handwerkskunst kombiniert mit der Leidenschaft für Film – geboren in Stuttgart, lebt Benjamin Strobel heute in der Nähe von Passau, wo er als Volontär beim Regionalfersehen seine ersten Schritte in Richtung Bild- und Lichtgestaltung machen konnte. Nach einem erfolgreichen Studium an der BAF in München, rundete er seine Ausbildung mit Praktika bei ARRI (Licht/Bühne/Kamera) und bei Geier Film (Cinepostproduction) im Kopierwerk in Berlin ab und konnte sich so dem nähern, was er immer machen wollte: Filme machen – stimmungsvolle Bild- und Lichtgestaltung für jede Art von Story unterstützt von einem großartigen Team.

Neben seinem Beruf als bildgestaltender Kameramann ist Strobel Gesellschafter und Produzent bei der LowerBavariaFilms Filmproduktion und unterrichtet Studierende der Athanor Akademie im Bereich Filmgestaltung. Strobel wirkte u.a. bei folgenden Filmen mit:

Kurzfilm: „Erde, Hölle, Himmel“ (2013), Regie: Pennie Hunt, Preise: Moondance International Filmfestival Colorado ;

Kurzfilm: „FreakWave“ (2015), Regie: Pennie Hunt;

Spielfilm: „Restalkohol“ (2014), Regie: Robert Pilsner

Zur Website: Benjamin Strobel

Dozent für Bühnenaussprache

Adrian Stuhlfelner

wurde am 11.06.1990 in München geboren und studierte nach dem Abitur zwei Semester an der University of Kansas in den Hauptfächern ‘Acting’ und ‘English’. 2014 schloss er seine Schauspielausbildung als Staatlich geprüfter Schauspieler an der ADK Bayern in Regensburg ab.

Während der Ausbildung konnte er bereits an professionellen Bühnen Erfahrungen sammeln. So spielte er am Stadttheater Amberg unter der Regie von János Kapitány die Titelrolle in dem Kindermusical Ritter Rost feiert Weihnachten. Am Landestheater Oberpfalz trat er im Faust-Ensemble und als Rocky in der Rocky Horror Show auf. Am Theater Regensburg spielte er in der Eröffnungsproduktion der aktuellen Intendanz unter Jens Neundorff von Enzberg den Shockheaded Peter (Struwwelpeter) in der gleichnamigen Junk Opera der Tiger Lillies.

Der Küchenjunge Jeannot in Der Geizige an der Komödie im Bayerischen Hof und für die Münchener Tournee von und mit Nikolaus Paryla war seine erste Rolle als fertig ausgebildeter Schauspieler, und er spielte diese an der Komödie und auf Tournee im deutschsprachigen Raum von 2014 bis 2016 über 100 mal. Diese von Nikolaus Paryla erdachte, an die Commedia dell’arte Figur Arlecchino angelehnte Rolle fasst die Diener Brindavoine und La Merluche, sowie die Haushälterin Mme Claude in einer neuen Figur zusammen.

In der Spielzeit 2015/16 war er festangestellter Schauspieler am Landestheater Oberpfalz und spielte in dieser Zeit u.a. die Erzähler-Hauptfigur Maik in Herrndorfs Tschick. Als KZ Wärter und als junger Franz Josef Strauß spielte er in der Uraufführung von Später Besuch. Dietrich Bonhoeffer redivivus von Bernhard Setzwein, die am Original Schauplatz im KZ Flossenbürg aufgeführt wurde. Bei den Burgfestspielen des Landestheaters spielte er den Dr. Schmächtig in der Komödie Die lustigen Weiber von Windsor von Shakespeare.

In der Spielzeit 2016/17 konnte er erstmals in der Kultinszenierung von Die Feuerzangenbowle an der Komödie im Bayerischen Hof die Rolle des Schülers Knebel übernehmen.

Als Sprecher lieh er dem „Endgegner“ Proll der Troll in dem Kinderhörbuch Windur der Wundersucher von Daniel Schrader und als Synchronsprecher für die SDI in München verschiedenen Figuren der Disney Zeichentrickserie Star gegen die Mächte des Bösen in der zweiten und dritten Staffel seine Stimme.

Seit 2014 widmet er sich auch der Sprecherziehung: U.a. als Kursleiter für Stimmbildung am Referat für Lehramt der LMU München und aktuell als Lehrbeauftragter für Aussprache an der Uni Regensburg. An der Kunsthochschule ADBK Nürnberg hält er regelmäßig Schauspiel- und Rhetorikkurse.

Gastdozent für Bühnenbild

Helmut Stürmer

Dozent Stürmer

Helmut Stürmer wurde 1942 in Temesvar/Rumänien geboren und erhielt seine Ausbildung von 1961 bis 1963 an der Hochschule für Bildende Künste Klausenburg in der Malerei und an der Hochschule für Bildende Künste Bukarest, wo sein Bühnenbildstudium 1967 mit dem Diplom abschloss (Klasse von Prof. Paul Bortnowsky).

Von 1971 bis 1976 arbeitete er als Gastbühnenbildner an den Bühnen der Stadt Köln und an den Münchener Kammerspielen, außerdem von 1968-1977 am Staatstheater in Sibiu und dem Bulandra Theater in Bukarest. 1977 emigrierte er nach Deutschland und ist als freier Bühnenbildner in München ansässig.

Ab 1977 Produktionen an vielen Theatern in Deutschland und im Ausland:

Old Tote Theatre – Sydney, Staatsschauspiel Stuttgart, Det Norske Teatret Oslo, Leipziger Theater, Théatre de la Ville Paris, Schauspielhaus Frankfurt am Main, Theater am Neumarkt- Zürich, La Mama-Theatre – New York, Städtische Bühnen Freiburg, Volkstheater Wien, Katona Josef Theater Budapest, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Royal Shakespreare Company, Düsseldorfer Schauspielhaus, Burgtheater Wien, Théatre de l’Union – Limoges, Residenztheater München, Theater Basel, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Wiener Staatsoper, Newkastle Playhouse, Glyndebourne Festival Opera/England, Oper Bonn, Staatstheater Sibiu/Hermanstadt, Teatrul National Bucuresti, Opera National de Lorraine Nancy, Teatro Colon Buenos Aires u.a. Neben den zahlreichen Theaterproduktionen, Ausstattungen für sieben Spielfilme.

Zusammenarbeit mit vielen Theater- und Filmregisseuren, u.a. Vlad Mugur, André Heller, Liviu Ciulei, Adolf Dresen, Andrei Serban, Nikolaus Wolcz, Lucian Pintilie, Piet Drescher, Mauricio Kagel, Leander Hausmann, Konstanze Lauterbach, Sven Severin, Sven Grunert, Jaroslav Choundela, Erich Engel, Roberto Ciulli, Karin Braundauer, Radu Gabrea, David Esrig, Charles Muller, Silviu Purcarete u.a.

Im Jahr 2008 fertigte er Bühnenbild und Kostüme für Sven Grunerts Inszenierung des Peter Pan auf dem Tollwood Festival in München.

Dozent für Körperfächer & szenischen Unterricht

Michal Sykora

 

Geboren 1963 in der Tchechoslowakei. Studium an der Janacek Akademie der Künste in Brno (Brünn). Nach dem Engagement am Staatstheater Brno ist er 1990 über die Schweiz nach Deutschland gekommen, wo er seitdem als Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher arbeitet. Als Schauspieler arbeitete er u.a. am Teatr Kreatur Berlin, Die Etage, Black Swan Theater, Divadlo 08, Theater im Schokohof und der Volksbühne Berlin.

1997 hat er das Europäische Theaterinstitut mitgegründet, wo er seitdem als Dozent für Bewegung, Pantomime, Akrobatik und Bühnenkampf arbeitet. Elf Jahre arbeitete er für Rote Nasen Deutschland e.V. als Clown im Krankenhaus. Seit 2002 ist er als freier Regisseur in Franken tätig.

1992 erhielt er den Ersten Preis auf dem Bayrischen Kleinkunstfestival in Passau für die Regie von ,,Schafrichter Beil” und ,,Arbeitstanz und Kinderpflanz”.

1995 erhielt er als Ensemble-Mitglied vom Teatr Kreatur den Friedrich-Luft-Preis (Teatr Kreatur – Ensemble-Preis).

2011 folgte der Bayrischer Theaterpreis für die ,,Faust” Inszenierung.

Seit 2016 ist Sykora Dozent an der Athanor Akademie in Passau.

Dozentin für Fitness

Sigrid Trischkat

 

Frau Trischkat wurde in Duschlberg geboren. Sie absolvierte Ausbildungen zur Arzthelferin, Heilpraktikerin und Fitnessfachwirtin.

Seit 2002 besitzt sie in Passau ein eigenes Fitnessstudio.

Gastdozent für Bühnenbild

Franz Xaver Unterholzner

 

Nach dem Abschluss seiner Zimmermannsausbildung begann Xaver Unterholzner 2013 sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München.

Während seiner Studienzeit unter Katrin Brack, einer der renommiertesten und innovativsten Bühnenbildnerinnen Deutschlands, beteiligte er sich an diversen Ausstellungen in München wie z.B.

-CRASH- im Kunstpavillon München oder aber auch an den Jahresausstellungen in der Münchener Kunstakademie.

Parallel zu seinem Studium, sammelte Xaver Unterholzner als Bühnenbild-Assistent am Residenztheater seine ersten Erfahrungen. Dort begleitete er unter anderem einige Produktionen von Frank Castorf (Reise ans Ende der Nacht, Baal, Die Abenteuer des Soldaten Svejk).

Neben Modellbau-Arbeiten für Ersan Mondtag (Das Internat/Dortmund) und Ulrich Rasche (Die Räuber/Residenztheater München) ist Xaver Unterholzner seit 2015 Assistent von Helmut Stürmer.

Eigene Bühnenbilder gestaltete Xaver Unterholzner unter anderem in Essen zur 50 Jahre Jubiläumsinszenierung des Physical Theater Studiengangs an der Folkwang-Universität in Essen, in Augsburg am Brecht-Theater und verschiedenen Bühnen seiner Heimatstadt, München.

Seit 2016 pflegt er eine intensive Zusammenarbeit mit dem Regisseur Moritz Hauthaler, mit dem er an verschiedensten Formen der Darstellung arbeitet.

So geht die Palette von Performance im öffentlichen Raum über experimentelle Darstellungsformen, wie dem Polydrama zu MACBETH im Kunstblock Balve hin zu musealen und frei künstlerischen Arbeiten, wie –Das Bienenhaus im Zementgarten- in der Pinakothek der Moderne in München.

Für seine bisherige Arbeit wurde Xaver Unterholzner 2015 ausgezeichnet und erhielt ein Stipendium der Brigitte und Ekkehard Grübler-Stiftung der Akademie der schönen Künste.

An der Athanor Akademie betreut Xaver Unterholzner seit 2017 das Fach Bühnenbild.

Dozentin für Schauspiel

Julia Urban

 

Julia Urban, 1972 in Prien am Chiemsee geboren, absolvierte von 1995-1999 ihre Schauspielausbildung an der Athanor Akademie für darst. Kunst, Burghausen.

Bereits im 3.Semester erhielt sie den Lore-Bronner-Förderpreis für Nachwuchsschauspieler.

Stationen:

1999 bis 2003 Ensemblemitglied des Salzburger Landestheaters.

Seit 2003 als freie Schauspielerin für zahlreiche Theater- und Fernsehproduktionen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz tätig.

2000 bis heute immer wiederkehrendes Ensemblemitglied der Komödienspiele ensemble:porcia.

In den letzten Jahren verstärkt Regietätigkeit, sowie als künstlerische Leiterin Umsetzung eigener Bühnenkunstprojekte ( u.a. Dramasuri Theaterfestival 2017, Lauschzeit 2015 bis heute). Julia Urban lebt mit ihrer Familie am Chiemsee.

Dozent für szenischen Unterricht & Rollenstudium, stellv. Schulleiter

Dr. Florin Vidamski

 

Unser Schauspieldozent Dr. Florin Vidam studierte Schauspielerei an der Babes-Bolyai Universität in Rumänien. Seit seiner Promotion im Jahr 2015 ist er Doktor der Theaterkunst. Vidam arbeitete zwischen 1999 und 2009 erfolgreich als Schauspieler an mehreren rumänischen Theatern, dem Nationaltheater LIVIU REBREANU, dem Nationaltheater LUCIAN BLAGA und dem Theater ANDREI MURESANU. Außerdem war er als Kunstberater des Studio M-Tanztheters in St. Georg tätig, begründete das Theaterfestival TAMper 2 und war Intendant am Theater Andrei Muresanu. Als Regisseur inszenierte Vidam u.a. Free nach der Novelle „Die Panne“ von F. Dürrenmatt (Studio M. , St. Gheorg), Totek von Orkeny Istvan (Studio M., St. Georg), Die Insel(Theater Andrei Muresanu, St. Georg), Die Hochzeit von A.P. Cehov (Theater Andrei Muresanu, St Georg) und Die Unterrichtstunde, von E.Ionesco (Athanor Akademie, Burghausen).

Er erhielt mehrere Preise, darunter den Exzellenzpreis für die männliche Darstellung am Internationalen Theaterfestival Atelier 2002 sowie zwei Mal den großen Preis beim Festival LICART in Bukarest für die beste Aufführung 2003 und 2004.

Seit 2009 ist Vidam an der Athanor Akademie tätig. Er leitet heute die Schauspielabteilung.

Dozentin für Sprechen

Gisela Werner

 

Gisela Werner war von 1978 – 1989 als freie Schauspielerin an verschiedenen Theatern engagiert u.a. in Heidelberg, Karlsruhe, Ettlingen, Hamburg und München. Ausserdem wirkte sie bei diversen szenische Lesungen, Hörspielaufnahmen und Rundfunkbeiträgen mit. Neben dem Aufbau eines Tourneetheaters und vielen weiteren Theaterprojekten arbeitete Werner als Organisatorin, Sprecherin und Dramaturgin in “Die rumänische Passion- ein Jahr nach der Revolution” unter der Regie von Prof. David Esrig (Kulturdokumentation für die ARD). Darstellerin und Produktionsleiterin war sie bei der multimedialen Theateraufführung: “Der Golem und die Welt des Expressionismus – ein Spektakel des Geistes” (Regie: David Esrig).

Seit 1995 arbeitet Werner nun schon als Dozentin für das Fach “Sprechen” an der Akademie. Sie lehrt dabei die Bereiche Bühnenaussprache, Mikrofonsprechen, sprachlicher Ausdruck sowie die Interpretation von Prosa und Lyrik verschiedener Sprachstile. Immer wieder organisiert sie auch mit Studierenden öffentliche Lesungen (u.a. Hommagen an Beckett, Goldoni, Kafka und Kleist in Sprache, Ton, Bild und Film). Gisela Werner ist darüber hinaus in der Verwaltung der Akademie tätig.

(C) 2019, Athanor Akademie.

ATHANOR AKADEMIE

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden. Weitere Informationen zu unserer Datenschutzerklärung findest Du unter http://schauspielschule-athanor.de/datenschutzerklaerung/

Schließen